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Wiederholung
macht Meinung
Wer immer wieder die gleiche Aussage hört, glaubt schließlich
selbst daran
Quelle:
ddp/Claudia Hilbert/www.wissenschaft.de/21.05.2007
In ihrer Versuchsreihe mit Studenten mehrerer amerikanischer Universitäten
teilten die Wissenschaftler die Studienteilnehmer in drei Gruppen ein.
Die Probanden der ersten Gruppe setzten sich mit drei Meinungsäußerungen
von drei verschiedenen Gruppenmitgliedern auseinander.
Die Teilnehmer der zweiten Gruppe beschäftigten sich mit den gleichen
Standpunkten, die jedoch diesmal nur einer Person zugewiesen wurden.
Den Mitgliedern der dritten Gruppe legten die Forscher schließlich
nur eine Meinungsäußerung von einem Teilnehmer vor.
Die Probanden schenkten einer bestimmten Auffassung mehr Glauben, wenn
diese von mehreren Teilnehmern geäußert wurde, stellten die
Psychologen fest.
Überraschenderweise zeigte sich dieser Effekt aber auch dann, wenn
nur eine Person einen Standpunkt mehrmals wiederholte.
Die Forscher vermuten, dass eine Meinung dadurch leichter im Gedächtnis
haften bleibt und ein Gefühl der Vertrautheit entsteht. Die Annahme,
dass ein Redner nur dann seine Ansicht wiederholt, wenn er breite Unterstützung
innerhalb der Gruppe erwartet, konnten die Wissenschaftler dagegen nicht
bestätigen.
Inferring
the Popularity of an Opinion From Its Familiarity:
A Repetitive Voice Can Sound Like a Chorus
By Kimberlee
Weaver, Norbert
Schwarz and Dale
T. Miller
Source:
http://www.apa.org/journals/releases/psp925821.pdf
Despite the importance of doing so, people do not always correctly
estimate the distribution of opinions within their group.
One important mechanism underlying such misjudgments is people’s
tendency to infer that a familiar opinion is a prevalent one, even
when its familiarity derives solely from the repeated expression of
1 group member.
Six experiments demonstrate this effect and show that it holds even
when perceivers are consciously aware that the opinions come from
1 speaker.
The results also indicate that the effect is due to opinion accessibility
rather than a conscious inference about the meaning of opinion repetition
in a group.
Implications for social consensus estimation and social influence
are discussed.
Fulltext:
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